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Religionen Und Kulturen
1) DAS GETTO
2) PORTICO D' OTTAVIA
3) DIE TIBERINSEL
4) TRASTEVERE
Vom Hotel Atlantico gehen Sie links in die Via Cavour, dann immer geradeaus in Richtung Termini. Mit dem Bus 170 fahren Sie bis zur Haltestelle Via del Teatro Marcello, und nach einem kurzen Aufenthalt im "Antico Caffè" des Marcello Theaters gehen Sie hinunter auf das archäologische Gelände.
Während Sie zwischen den Überresten der Tempel und des Theaters wandeln, werden Sie sich in die Antike zurückversetzt fühlen, um dann wieder über Mittelalter und Renaissance zur Sanierung des Gettos Anfang des 20. Jahrhunderts zurückzukehren.
Beim Heruntersteigen zu den Ausgrabungen werden Sie in der Tat die Synagoge zwischen dem "Casa del Vallati) (aus dem Mittelalter) und dem "Teatro di Marcello" (aus dem alten Rom) bemerken.
Am Ende dieser Besichtigung befinden Sie sich in Via del Portico d'Ottavia. Die Gedenktafeln an der Hauswand von "Casa del Vallati" erinnern an die Deportation der Juden am 16. Oktober 1943 durch die Nazis.
Der "Portico d'Ottavia", errichtet von Cecilio Metello im Jahre 146 v.Chr. , und wieder aufgebaut von Augustus in den Jahren 27-23 v.Chr., welcher diesen Säulengang seiner Schwester Ottavia widmete.
Im Jahr 770 gründete Stephan III die Kirche "Sant'Angelo in Pescheria", auf die sich der Eintrittsbogen bezieht, und in deren Nähe der Fischmarkt stattfand.
An dieser Straße liegt das Gasthaus "Osteria di Giggetto", bekannt für seine jüdisch-römischen Spezialitäten (Artischocken auf jüdische Art). Auf der anderen Straßenseite, Hausnummer 48, bietet die Firma Leone Limentani eine breite Kollektion raffinierter Porzellanwaren feil. Biegen Sie in Via della Reginella und dann in Piazza Mattei. Gebäude aus dem Mittelalter und der Renaissance umringen den zauberhaften "Schildkrötenbrunnen" in der Mitte des Platzes; Mattei selbst ließ ihn bauen.
Zwei Künstler haben an diesem Brunnen gearbeitet: der Bronzeschmied Taddeo Landini und der Bildhauer Giacomo Della Porta. Die Schildkröten werden Bernini zugeschrieben, auch Sie sind aus Bronze und verleihen dem Brunnen etwas typisch Barockes.
Biegen Sie links ein in die Via dei Falegnami und an der Ecke zu Via di S. Elena finden Sie ein alteingesessenes Geschäft (Hausnr. 63), das immer noch günstige "Cannavota Tessuti". Gehen Sie weiter und biegen Sie links in die Via dei Publicolis, die Via di S. Maria del Pianto kreuzt. Zu Ihrer linken Seite sehen Sie den Palazzo S. Croce aus dem 16. Jhd., mit seinen typischen, diamantenförmigen Bossenquadern.
Gegenüber bietet das Hare Krishna-Zentrum Mittagessen zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis an. Wenn Sie noch einmal links abbiegen, treffen Sie auf "koschere" Geschäfte, die typisch jüdische Nahrungsmittel verkaufen.
Auf der Piazza Costaguti steht der mittelalterliche "Tempietto del Carmelo", eine der Gettokirchen, in der die Juden gezwungen wurden, den Hetzpredigten der Priester zuzuhören.
In der Via del Portico d'Ottavia, Nr. 1 befindet sich eine jüdische Konditorei. Gehen Sie nicht vorbei, ohne etwas gekostet zu haben.
Wenden Sie sich nun in Richtung Piazza delle Cinque Scole. Ihren Namen verdankt dieser Platz der Tatsache, dass es zu Zeiten des Gettos hier fünf Synagogen gab : die katalanische, die kastilische, die sizilianische, die Tempelsynagoge und die neue Synagoge.
In derselben Strasse, Nr. 30, steht das Kulturzentrum "Sora Margherita", ein kleines Lokal, in dem leckere, typische Gerichte serviert werden (Montag Ruhetag - mittags Dienstag bis Sonntag geöffnet - abends Freitag und Samstag geöffnet, Reservierung erforderlich, Telefonnr. 066874216).
Durch die Via Catalana gelangen Sie zum jüdischen Tempel, der Synagoge, mit den typischen Symbolen, wie die Palme, der Davidstern und die Tafel der zehn Gebote (Torah).
Errichtet in den Jahren 1901-04, in assyrisch-babylonischem Stil. Das Museum enthält reiche, verschiedenartige Ausstellungsgegenstände, die das Leben der alten jüdischen Gemeinschaft Roms bezeugen.
Gehen Sie rechts durch die Via del Tempio, durch die Sie auf die Uferstrasse Lungotevere dei Pierleoni kommen. Wenn Sie am Museo della Sinagoga vorbeigehen, befinden Sie sich genau gegenüber einer weiteren Kirche, in der die Hetzpredigten gegen die Juden gehalten wurden: "San Gregorio alla Divina" Pietà.
Gehen Sie an der Ampel über die Kreuzung und dann über die aus römischer Zeit stammenden Fabrizio-Brücke, jetzt befinden Sie sich auf der Tiberinsel, der einzigen Furt am Tiber in Rom. Seit dem 3. Jhd. v. Chr. wurden hier Tempel und Krankenhäuser errichtet.
Über die Cestio-Brücke erreichen Sie die Uferstrasse Lungotevere degli Anguillara. Hier befinden Sie sich im Viertel Trastevere. Über die Ampel gelangen Sie auf Piazza in Piscinula. Gehen Sie geradeaus die Via in Piscinula entlang und biegen rechts in Vicolo dell'Atleta, biegen Sie erst links und dann rechts in Via di Santa Cecilia ein. So erreichen Sie den Platz, an dem die alte Basilika Santa Cecilia steht ( 9,30-13,00 Uhr/16,00-19,30 Uhr).
Diese Kirche wurde auf den Überresten eines römischen Hauses, was der Cecilia, einer römischen Märtyrerin, gehörte, vor dem 5. Jhd. errichtet. Wurde später dann, im 8. Jhd. von Papst Pasquale I wieder aufgebaut. Die wunderschöne Statue der Heiligen unter dem Altar stammt vom Bildhauer Maderno. In der Kirche sind auch zauberhafte Mosaiken und im Kloster das berühmte Fresko von 1293, das das Jüngste Gericht darstellt, zu bewundern.
Beim Erkundungsgang durch dieses alte römische Stadtviertel halten Sie Ihren Blick nach oben gerichtet........., auf die alten Dächer der Gebäude Trasteveres.
Nehmen Sie die Via di San Michele, biegen rechts in Via della Madonna dell'Orto, und in der gleichnamigen Kirche steht eine riesige Orgel gleich über der Eingangstür. Biegen Sie noch einmal rechts in Via Anicia ein, dann links in Via dei Tabacchi, lassen Sie rechts Via della Luce und Via di S. Crisogono liegen und gehen Sie Via Cardinale Marmaggi entlang, die in Viale Trastevere mündet.
Überqueren Sie Viale Trastevere und nehmen Via delle Fratte di Trastevere. In der Boutique "Sottosopra" (Hausnr. 44) können Sie Pret-a-porter-Kleidung erwerben. Rechts, in der Via dei Fienaroli 28, bietet die Buchhandlung "Bibli" , außer Konferenzen, Musik und Vorstellungen von Büchern, auch Brunch (Samstag und Sonntag ab 12,30 Uhr), und jeden Abend ein Büfett, quick lunch, Tee, Kräutertee und Kuchen.
Wenn Sie Rock-, Blues- und Popmusik hören möchten, empfehlen wir Ihnen in Via S. Francesco a Ripa das Big Mama, ein bekanntes und gutbesuchtes Lokal.
Eine leckere Pizza gibt es bei "Ivo", Hausnummer 58.
Wenn Sie weitergehen, kommen Sie auf die Piazza di San Callisto, kurz dahinter liegt die berühmte Piazza di Santa Maria in Trastevere.
In der Mitte des Platzes, auf den Stufen um den Brunnen, sitzen immer viele junge Römer und auch Touristen. Von hier aus kann man die eindrucksvolle Fassade der Santa Maria-Kirche aus dem 12. Jhd. mit ihren aus dem 13. Jhd. stammenden Mosaiken bewundern. Im Inneren drei Kirchenschiffe mit 21 Granitsäulen, wunderschönen Fußböden, Fresken und einem antiken Ziborium. Diese Kirche lässt deutlich erkennen, dass die Päpste, von Callisto, im Jahr 221, bis Pius IX, 1870, bei der Verzierung der Kirche das selbe Ziel verfolgten, ohne tiefgreifende Veränderungen vorzunehmen.
Nehmen Sie die Via della Lungaretta, dann immer geradeaus bis Viale Trastevere, über die Ampel. Hier steigen Sie in die Straßenbahn 8, Richtung Argentina. Steigen Sie an der Endstation Largo Argentina aus, wo die archäologische Ausgrabungsstätte die historische Stratifikation der Stadt Rom deutlich zu erkennen gibt.
Nehmen Sie Bus 64 oder 70. Kommen Sie gut zurück ins Hotel Atlantico !!
2) PORTICO D' OTTAVIA
3) DIE TIBERINSEL
4) TRASTEVERE
Vom Hotel Atlantico gehen Sie links in die Via Cavour, dann immer geradeaus in Richtung Termini. Mit dem Bus 170 fahren Sie bis zur Haltestelle Via del Teatro Marcello, und nach einem kurzen Aufenthalt im "Antico Caffè" des Marcello Theaters gehen Sie hinunter auf das archäologische Gelände.
Während Sie zwischen den Überresten der Tempel und des Theaters wandeln, werden Sie sich in die Antike zurückversetzt fühlen, um dann wieder über Mittelalter und Renaissance zur Sanierung des Gettos Anfang des 20. Jahrhunderts zurückzukehren.
Beim Heruntersteigen zu den Ausgrabungen werden Sie in der Tat die Synagoge zwischen dem "Casa del Vallati) (aus dem Mittelalter) und dem "Teatro di Marcello" (aus dem alten Rom) bemerken.
Am Ende dieser Besichtigung befinden Sie sich in Via del Portico d'Ottavia. Die Gedenktafeln an der Hauswand von "Casa del Vallati" erinnern an die Deportation der Juden am 16. Oktober 1943 durch die Nazis.
Der "Portico d'Ottavia", errichtet von Cecilio Metello im Jahre 146 v.Chr. , und wieder aufgebaut von Augustus in den Jahren 27-23 v.Chr., welcher diesen Säulengang seiner Schwester Ottavia widmete.
Im Jahr 770 gründete Stephan III die Kirche "Sant'Angelo in Pescheria", auf die sich der Eintrittsbogen bezieht, und in deren Nähe der Fischmarkt stattfand.
An dieser Straße liegt das Gasthaus "Osteria di Giggetto", bekannt für seine jüdisch-römischen Spezialitäten (Artischocken auf jüdische Art). Auf der anderen Straßenseite, Hausnummer 48, bietet die Firma Leone Limentani eine breite Kollektion raffinierter Porzellanwaren feil. Biegen Sie in Via della Reginella und dann in Piazza Mattei. Gebäude aus dem Mittelalter und der Renaissance umringen den zauberhaften "Schildkrötenbrunnen" in der Mitte des Platzes; Mattei selbst ließ ihn bauen.
Zwei Künstler haben an diesem Brunnen gearbeitet: der Bronzeschmied Taddeo Landini und der Bildhauer Giacomo Della Porta. Die Schildkröten werden Bernini zugeschrieben, auch Sie sind aus Bronze und verleihen dem Brunnen etwas typisch Barockes.
Biegen Sie links ein in die Via dei Falegnami und an der Ecke zu Via di S. Elena finden Sie ein alteingesessenes Geschäft (Hausnr. 63), das immer noch günstige "Cannavota Tessuti". Gehen Sie weiter und biegen Sie links in die Via dei Publicolis, die Via di S. Maria del Pianto kreuzt. Zu Ihrer linken Seite sehen Sie den Palazzo S. Croce aus dem 16. Jhd., mit seinen typischen, diamantenförmigen Bossenquadern.
Gegenüber bietet das Hare Krishna-Zentrum Mittagessen zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis an. Wenn Sie noch einmal links abbiegen, treffen Sie auf "koschere" Geschäfte, die typisch jüdische Nahrungsmittel verkaufen.
Auf der Piazza Costaguti steht der mittelalterliche "Tempietto del Carmelo", eine der Gettokirchen, in der die Juden gezwungen wurden, den Hetzpredigten der Priester zuzuhören.
In der Via del Portico d'Ottavia, Nr. 1 befindet sich eine jüdische Konditorei. Gehen Sie nicht vorbei, ohne etwas gekostet zu haben.
Wenden Sie sich nun in Richtung Piazza delle Cinque Scole. Ihren Namen verdankt dieser Platz der Tatsache, dass es zu Zeiten des Gettos hier fünf Synagogen gab : die katalanische, die kastilische, die sizilianische, die Tempelsynagoge und die neue Synagoge.
In derselben Strasse, Nr. 30, steht das Kulturzentrum "Sora Margherita", ein kleines Lokal, in dem leckere, typische Gerichte serviert werden (Montag Ruhetag - mittags Dienstag bis Sonntag geöffnet - abends Freitag und Samstag geöffnet, Reservierung erforderlich, Telefonnr. 066874216).
Durch die Via Catalana gelangen Sie zum jüdischen Tempel, der Synagoge, mit den typischen Symbolen, wie die Palme, der Davidstern und die Tafel der zehn Gebote (Torah).
Errichtet in den Jahren 1901-04, in assyrisch-babylonischem Stil. Das Museum enthält reiche, verschiedenartige Ausstellungsgegenstände, die das Leben der alten jüdischen Gemeinschaft Roms bezeugen.
Gehen Sie rechts durch die Via del Tempio, durch die Sie auf die Uferstrasse Lungotevere dei Pierleoni kommen. Wenn Sie am Museo della Sinagoga vorbeigehen, befinden Sie sich genau gegenüber einer weiteren Kirche, in der die Hetzpredigten gegen die Juden gehalten wurden: "San Gregorio alla Divina" Pietà.
Gehen Sie an der Ampel über die Kreuzung und dann über die aus römischer Zeit stammenden Fabrizio-Brücke, jetzt befinden Sie sich auf der Tiberinsel, der einzigen Furt am Tiber in Rom. Seit dem 3. Jhd. v. Chr. wurden hier Tempel und Krankenhäuser errichtet.
Über die Cestio-Brücke erreichen Sie die Uferstrasse Lungotevere degli Anguillara. Hier befinden Sie sich im Viertel Trastevere. Über die Ampel gelangen Sie auf Piazza in Piscinula. Gehen Sie geradeaus die Via in Piscinula entlang und biegen rechts in Vicolo dell'Atleta, biegen Sie erst links und dann rechts in Via di Santa Cecilia ein. So erreichen Sie den Platz, an dem die alte Basilika Santa Cecilia steht ( 9,30-13,00 Uhr/16,00-19,30 Uhr).
Diese Kirche wurde auf den Überresten eines römischen Hauses, was der Cecilia, einer römischen Märtyrerin, gehörte, vor dem 5. Jhd. errichtet. Wurde später dann, im 8. Jhd. von Papst Pasquale I wieder aufgebaut. Die wunderschöne Statue der Heiligen unter dem Altar stammt vom Bildhauer Maderno. In der Kirche sind auch zauberhafte Mosaiken und im Kloster das berühmte Fresko von 1293, das das Jüngste Gericht darstellt, zu bewundern.
Beim Erkundungsgang durch dieses alte römische Stadtviertel halten Sie Ihren Blick nach oben gerichtet........., auf die alten Dächer der Gebäude Trasteveres.
Nehmen Sie die Via di San Michele, biegen rechts in Via della Madonna dell'Orto, und in der gleichnamigen Kirche steht eine riesige Orgel gleich über der Eingangstür. Biegen Sie noch einmal rechts in Via Anicia ein, dann links in Via dei Tabacchi, lassen Sie rechts Via della Luce und Via di S. Crisogono liegen und gehen Sie Via Cardinale Marmaggi entlang, die in Viale Trastevere mündet.
Überqueren Sie Viale Trastevere und nehmen Via delle Fratte di Trastevere. In der Boutique "Sottosopra" (Hausnr. 44) können Sie Pret-a-porter-Kleidung erwerben. Rechts, in der Via dei Fienaroli 28, bietet die Buchhandlung "Bibli" , außer Konferenzen, Musik und Vorstellungen von Büchern, auch Brunch (Samstag und Sonntag ab 12,30 Uhr), und jeden Abend ein Büfett, quick lunch, Tee, Kräutertee und Kuchen.
Wenn Sie Rock-, Blues- und Popmusik hören möchten, empfehlen wir Ihnen in Via S. Francesco a Ripa das Big Mama, ein bekanntes und gutbesuchtes Lokal.
Eine leckere Pizza gibt es bei "Ivo", Hausnummer 58.
Wenn Sie weitergehen, kommen Sie auf die Piazza di San Callisto, kurz dahinter liegt die berühmte Piazza di Santa Maria in Trastevere.
In der Mitte des Platzes, auf den Stufen um den Brunnen, sitzen immer viele junge Römer und auch Touristen. Von hier aus kann man die eindrucksvolle Fassade der Santa Maria-Kirche aus dem 12. Jhd. mit ihren aus dem 13. Jhd. stammenden Mosaiken bewundern. Im Inneren drei Kirchenschiffe mit 21 Granitsäulen, wunderschönen Fußböden, Fresken und einem antiken Ziborium. Diese Kirche lässt deutlich erkennen, dass die Päpste, von Callisto, im Jahr 221, bis Pius IX, 1870, bei der Verzierung der Kirche das selbe Ziel verfolgten, ohne tiefgreifende Veränderungen vorzunehmen.
Nehmen Sie die Via della Lungaretta, dann immer geradeaus bis Viale Trastevere, über die Ampel. Hier steigen Sie in die Straßenbahn 8, Richtung Argentina. Steigen Sie an der Endstation Largo Argentina aus, wo die archäologische Ausgrabungsstätte die historische Stratifikation der Stadt Rom deutlich zu erkennen gibt.
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